INSEL INSTITUT ATLAS

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Åland

Åland (FI) // 1'580 km2 // ca. 5000 v. Chr. // A bzw. Aha Wasser, Wasser-Land // 29'000 Einw.
Überfahrt mit dem Partyschiff von Schweden Richtung Baltikum, entlang den Schären, ruhige See. Tiefe Preise lassen die Konsumation steigen, die Stimmung ebenfalls. Kurz nach Mitternacht Ausstieg in Mariehamn als einziger Gast, die Disco fährt weiter. In der aländischen Bevölkerung schlagen zwei Herzen in der Brust, schwedisch wird gesprochen, finnisch gewählt. Die Insel behält nebst eigener Flagge seit knapp hundert Jahren friedvoll die Souveränität auf den meisten Gebieten. Der steuerfreie Einkauf lockt viele vom Festland an. Nicht heute, auf den Strassen ist es totenstill. Der Frühling lässt auf sich warten. Die Sonne bleibt dafür bereits lange am Himmel stehen und wenn sie untergeht, lässt sie den Abendhimmel geraume Zeit erröten. Licht und Landschaft sind sanft. Überall ist Wasser, nah, klar und flach. Zahlreiche kleine Inseln bilden ein Archipel, welches mit Fähren erkundet werden kann. Viele der Inseln sind unbewohnt. Platz ist da, ob zu Land oder auf Wasser.


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Chiloé

Chiloé (CHL) // 9'322 km2 // Möwenland (Huilliche) // 155'000 Einw.
Die Cruz del Sur-Fähre setzt in wenigen Minuten auf die zweitgrösste Insel Chiles über. Die Landschaft ist dank einem regenreichen Klima grün und fruchtbar. Deswegen befindet sich vielleicht gerade hier die Urheimat der Kartoffel. Unzählige Sorten auf dem Speiseplan zeugen noch heute von der Artenvielfalt. Unter spanischer Herrschaft begann die Christianisierung, verlief jedoch etwas glimpflicher als auf dem Festland, so dass die Kultur und Mythologie der Ureinwohnenden grösstenteils erhalten blieb. Auch die während dieser Zeit errichteten imposanten Holzkirchen blieben und gehören nun zum UNESCO Weltkulturerbe. Mit wilden Fahrten in kleinen übervollen Bussen lassen sich die winzigen Dörfer erkunden. Auf der unbesiedelten hügeligen Westseite laden zudem zwei Nationalpärke zu Spaziergängen ein. Der Hauptort Castro wird durch farbige Holzstelzenhäuser im Meer geprägt und lockt nebst dem mythischen Geisterschiff Caleuche mit festiven Klängen zahlreiche Interessierte an. Einmal im Jahr wird ganz gross gefeiert, getanzt und geschlemmt während der mehrtägigen Fiesta Criolla in Chonchi, wo der deftige Eintopf Curanto alle hungrigen Seelen mehr als sättigt.


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Easdale

Easdale (UK) // 250'000 m2 // eas (Gaelic) Wasserfall, dal (Norse) Tal // 62 Einw.
Das Fahrzeug wird im Hafen von Ellenabeich stationiert. Mit dem zehnplätzigen Boot fährt der Fährmann mit Hund täglich mehrmals auf die gegenüberliegende, autofreie Insel. Die Fahrt dauert nur einige Minuten, entlang am alten, maroden Pier. Um das Hafenbecken reihen sich etwa zwanzig Häuser mit Sicht auf die grössere Schwesterinsel Seil. Easdale ist die kleinste permanent bewohnte Insel der inneren Hebriden und gehört zum Archipel der Slate Islands. Denn früher wurde auf diesen Inseln Schiefer abgebaut, die Steine sind noch überall präsent. Für den Gepäcktransport liegen Schubkarren auf der Wiese. Der Weg zu den weissen mit schwarzem Schiefer bedeckten Häuschen ist jedoch nicht weit. Die Insel lässt sich auf den diversen Trampelpfaden in knapp 30 Minuten umrunden. Mit Schiefersteinwerfen geht es allerdings etwas länger. Einmal im Jahr findet die Stone Skimming Championship statt, welche Teilnehmende aus der ganzen Welt anlockt. Im restlichen Jahr ist der Mittelpunkt des Dorfgeschehens das Puffer-Pub. Tagsüber kommen viele Leute mit der Fähre auf einen Kurzbesuch, das Essen ist vorzüglich. Der grösste Teil der Insel ist mit Wasser gefüllten Steinbrüchen bedeckt. Anstatt Schiefer abzubauen wird hier nun bei warmem Wetter drin geschwommen. Der 38 Meter hohe High Hill bietet wunderbare Weitsicht auf die anderen zahlreichen Inseln der inneren Hebriden. Sie glitzern schwarzgrün, der Himmel und das Meer strahlen gleichzeitig im schönsten Blau.


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Grande Europa

Frachtschiff (I) // 183 x 32 m // 1998 // 25 Pers. Besatzung
Sehnsuchtsvolles Warten im Hafen von Antwerpen, auf das eine Schiff, das mit Verspätung doch noch kommt. Es ist soweit, pünktlich mit dem Autoverlad ist Einlass. Kabinenbezug, Passagierin#1 in der Armatori. Gefahrencheckliste abhacken, was tun wenn Mann über Board? Nicht aus den Augen lassen und gleichzeitig Kommandobrücke informieren. Dann langes Warten im Hafen auf Ausschiffung. Reges Treiben, Auf- und Entladen während Stunden. Schiffserkundung, 10 Stockwerke mit 25 Mann Besatzung, Italiener und Filipinos. Sie sind mehrere Monate auf See, bevor es ein paar Wochen Landurlaub bei der Familie gibt. Am nächsten Morgen um vier geht's los. Erster Halt Southampton, Landgang. Samstagnacht in England, doppelter Whisky. Dann weiter, Ärmelkanal windig mit Regen. Die Tage halbwach verbringend, das Schaukeln der Wellen macht unglaublich müde. Fixpunkte sind Mittag- und Abendessen, immer zur gleichen Zeit, immer vier Gänge, immer die gleiche Sitzordnung. Miteinander gesprochen wird wenig, die italienischen Nachrichten sind das Tor zu Welt und diese werden rege mit Zwischenkommentaren versehen. Die Küche, das Herz des Schiffs. Crew mag den Koch nicht, zu viele Kartoffeln. Kabine, Soggiorno, Deck (wenn es das Wetter erlaubt), Offiziersmesse, Kommandobrücke, das sind die täglichen Stationen. Die Tage mit in die Ferne, ins grosse blaue, grüne, graue Meer starren verbringen und sich die grossen Fragen des Daseins stellen. Mal ist es grossartig, mal will man unbedingt weg, egal wohin. Strasse von Gibraltar, Nebel, die eigenen Hand ist vor den Augen kaum ersichtlich. Einlaufen in Valencia, Lotse und Schlepper holen das Schiff sicher an die Anlegestelle. Die durchorganisierte Arbeit gepaart mit scheinbar ewigem Nichtstun lässt staunen. Wieder auf hoher See, ruhiges, tiefblaues Mittelmeer. Dann vor Salerno, warten auf den einzigen Anlegeplatz im Hafen. Runter vom Kahn, drei Meere und vier Häfen später. Abschiednehmen von der Crew. Sie ziehen weiter nach Südosten mit der Grande Europa, anschliessend wieder zurück, dort wo die Fracht wartet und Passagierin#1.


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Island

Island (IS) // 102'700 km2 // ca. 3. Jahrhundert n. Chr // Ísland von íss 'Eis' und land 'Land'// 340'000 Einw.
Ankunft an einem Nebelmorgen mit der Fähre in Seyðisfjörður, Festland nach dreitägiger Überfahrt. Kleine, bunt bemalte Häuser säumen die Bucht, niemand auf der Strasse. Winterfahrplan, der Bus kommt täglich, sofern es das Wetter zulässt. Über den Pass nach Egilsstaðir gelangt - Hotspot des Ostens mit 2'330 Einwohnenden und Inlandsflughafen. Das ist noch nicht das Ziel der Reise. Mit dem Green Thunder geht es weiter nach Stöðvarfjörður, auch als Kirkjuból bekannt, die Fish Factory wartet. Vor ein paar Jahren geschlossen, folgte ein zweistöckiges Kreativ-Zentrum, das belebt werden will - wie viele Orte in Island. In der Hauptstadt Reykjavík tummeln sich die Menschen, auf den restlichen 102'700 km2 waltet die Natur. Das Klima ist mässig, das Wetter launisch, die Leute davon geprägt. Nichts wirft sie so schnell aus der Bahn, weder Finanzcrashs noch Vulkanausbrüche. Fermentierter Hai, heisse Quellen und Schafwolle retten über die langen Winter. Die dörfliche Tankstelle serviert nebst Benzin die obligaten Hot Dogs und den lebensspendenden Filterkaffee. Neuerdings ziehen nebst Pferdeherden auch Touristenströme durch das Land. Im Sommer einmal Ringstraße und zurück. Im Winter ist es immer noch einsam, dunkel und Aurora Borealis zieht schimmernd am Nachthimmel vorbei.


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Lag la Cauma Isla

Lag la Cauma Isla (CH) // 3'000 m2 // ca. vor 10’000 Jahren // Insel im See der Mittagsruhe (rät.) // unbewohnt
Die Mini-Standseilbahn gleitet langsam herab zum türkisblauen Bergsee, welcher von einem dunkelgrünen Tannenwald kontrastiert wird. Mitten im See die charmante Isla. Der Himmel ist bedeckt. Die namensgebende Mittagsruhe liegt noch friedvoll über der Insel. Zurzeit sind mehrere Leinen von Ufer zu Ufer gespannt, eine Slackline-Tour macht halt am Lag la Cauma. Mutige aus aller Welt üben den Kraft- und Balanceakt während ein grellbuntes Einhorn seine Bahnen auf dem See zieht. Schwimmend und ohne Hilfsmittel auf das Eiland gelangt. Wenn das klare Wasser jedoch zu kalt ist, können auch Pedalos oder Stand-Up-Paddels in der gegenüberliegenden Badeanstalt für die Anfahrt gemietet werden. Die Isla ist überschaubar. Gut schweizerisch organisiert befindet sich ein silberner Mülleimer mitten auf der Wiese. Die Szenerie wird mit einem Rettungsring und zwei Feuerstellen ergänzt. Mysteriöse Zitronenschnitze liegen auf den Steinen verstreut – Überbleibsel eines Festes? Grosse Bäume spenden Schatten oder Regenschutz, knorrige Baumstämme dienen als Sitze. Jetzt kommt sogar die spätsommerliche Sonne zum Vorschein. Auf den warmen Steinen kann verweilt werden. Gewarnt sei jedoch vor der hungrigen, kurzsichtigen Ente, die die ins Wasser gestreckten Zehen gerne mit Futter verwechselt.


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Møkster

Møkster (NOR) // 1.4 km2 // altnordisch 'Nebel oder Nieselregen' // 53 Einw.
Von Bergen aus dauert es mit dem Schnellboot nur knapp über eine Stunde und die Insel am Rande Norwegens mit Blick auf die weite Nordsee ist erreicht. Gleich am Hafen liegt äusserst praktisch das Café/Pub sowie der kleine Tante Emma laden. Mit dem Rucksack voller Lebensmitteln geht es am Badestrand, bunten Holzhäusern und Höfen, der Schule und Kirche vorbei, bis ganz ans andere Ende der Strasse, wo das braune Holzhaus mit Bullaugen auf einer Anhöhe sitzt. Eine perfekte Basis, um die Insel zu erkunden. Denn hinter diesem Haus beginnt der etwa vier Kilometer lange Küstenweg, welcher durch die wildere Seite der Insel führt. Auf den grossen Felsen ist der Weg ein Abenteuer, der jeden Tag begangen werden kann. Es gibt auch eine Abkürzung durchs Landesinnere, auf dessen Anhöhe die grünbewachsene Insel bestaunt werden kann. Allerdings wird der Nature Pool verpasst, der insbesondere zu den kälteren Jahreszeiten aktiv genutzt wird. Am anderen Ende des Weges liegt in einer geschützten Bucht der Sandstrand mit dem glasklaren Wasser, der gerade im Sommer zum Baden einlädt. Ebenso möchte mit den Kanus des Aktivitätsclub die Bucht erobert werden. Nach der Erfrischung folgt der fünfminütige Marsch zum Hafen. Mit den Menschen plaudern, noch ein Bier im Pub trinken und im Laden vorbei schauen. Entweder Küstenweg oder Strasse zurück und mit frisch gefangenem Fisch, endlosem Meeresblick den Abend auf der grossen Holzterrasse ausklingen lassen. Eine freilaufende Schafherde grast jeden Tag wo anders. In jeden Fjord stehen alte Fischerhäuschen, die von den Ansässigen noch für den Fischfang benutzt werden. Im Wasser tummeln sich nebst Fischen, Wale, Delfine und Tümmler. Trotz Strasse gibt es kaum Autos, gehen oder Boot, das sind die Fortbewegungsmitteln. Im Sommer verbringen Einige ihren Urlaub auf der Insel, ansonsten geht es gemächlich zu und her. Eine Ausnahme bildet ein Samstag im August. Da rennen Hunderte am Møkster Marathon um die Wette und werden vom Wegrand lautstark angefeuert. Mit Konzert, Speis und Trank wird das Ereignis abgerundet. Sie kommen jedes Jahr wieder, wer kann es ihnen nicht verdenken.


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Popp Insel

Nordsee (Muckle Skerry) // 750'000 m2 // 1977 // Popp // 1 Einwohnerin
Die Insel kann von überall her erreicht werden, denn eigentlich ist sie immer da, wo du bist. Das Wetter wechselhaft, die Landschaft vielversprechend. Grün, hügelig mit schroffen Felsenvorsprüngen. Niemand zu sehen und trotzdem nicht einsam. Möven ziehen kreischend über den Kopf, der rettende Unterstand immer mit dabei. Damit und zu Fuss lässt sich die Gegend durchstreifen. Am Abend im Windschatten noch den vorbeiziehenden Wolken zu winken. Ganz klar, nirgends lässt es sich tiefer schlafen, schöner erwachen und aktiver sein.


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Saffa Insel

Zürich (CH) // 3'000 m2 // 1958 // schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) // unbewohnt
Über eine Brücke Fuss auf die Insel gesetzt. Ein milder Winternachmittag. Das Wasser liegt ruhig da, der Himmel ist bedeckt, leichter Regen fällt. Keine Sitzbänke stehen Spalier, nichts lädt zum Verweilen ein. Eine angedeutete Grillstelle verspricht mehr Aktivität zu wärmeren Jahreszeiten. An diesem ruhigen Nachmittag ist es kaum vorstellbar, dass hier einst in Pavillons Tausende von Besuchenden eine temporäre Interessengemeinschaft gebildet haben. 'Lebenskreis der Frau in Familie, Beruf und Staat' lautete das Motto der zweiten Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit. Die Insel wurde eigens dafür aus dem Aushubmaterial eines naheliegenden Tunnels geschaffen. Ein Kreisweg umrundet die Insel noch heute. Auf dem kreuzen vereinzelt Joggende in grell bunten Trainingsanzügen den Weg. Schwäne und Enten suchen auf der Wiese ihren Schlafplatz. Durch den Gully fliesst das angestaute Regenwasser wieder zurück in den See.


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Tierra del Fuego

Tierra del Fuego (ARG/CHL) // 73'746 km2 // ca. 9'800 v. Chr. // Land des Feuers // Einw. 127'000 (ARG), 10'000 (CHL)
Feuerland wartet gleich mit zwei Superlativen auf, einerseits mit der südlichsten Stadt der Welt, Ushuaia, sowie mit dem südlichsten Dorf, Puerto Williams. Das Inselarchipel ist zudem zweigeteilt, der grössere Part der Hauptinsel 'Isola Grande' gehört zu Argentinien, auch die größte Stadt darauf 'Rio Grande'. Der kleinere Teil gehört zu Chile wie ebenso die schönen Lagos 'Blanco und Chico'. Erreicht werden die Inseln über die See, wo Atlantik und Pazifik in der Magellanstrasse aufeinander treffen. Hier sorgt der stetige Wind für schweren Seegang. Der letzte Höhenzug der Anden 'Cordillera Darwin' verläuft ganz unten zwischen unzähligen unbewohnten Inseln ins Meer. Wagemutige üben sich in der Kap Hoorn Umschiffung. Darunter liegt nur noch der Südpol. Derweil nagen auf Land importierte kanadische Bieber an den Bäumen. Goretextragende versuchen die Diente de Navarino zu besteigen oder etwas bedächtiger den Nationalpark zu bestaunen. Und dazwischen liegt viel Land für Rinder und Gauchos, die dem ganzjährigen metrologischen Tief trotzen.


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Veliko ratno ostrov

Veliko ratno ostrov (SRB) // 1.57 km2 // ca. 16 Jhd. // die grosse Kriegsinsel // unbewohnt
Im Sommer gibt es einen Ponton-Steg vom Belgrader Festland. Während des restlichen Jahres ist die Insel nur mit einem privat betriebenen Fährenboot zu erreichen. Geankert wird im Norden. Eine grosse Tafel markiert die begehbaren Zonen. Fast alles ist Waldgebiet. Im Landesinneren ein Erholungsgebiet, am Zipfel der Tourismusbereich, namentlich ein Sandstrand, eine Wiese mit Duschen, ein Rondell und Spielplatz – alles etwas in die Jahre gekommen. Eine Familie hat hier ihre Zelte aufgeschlagen. Es wird gepicknickt oder einfach das fliessende Wasser der Donau betrachtet. Während auf dem gegenüberliegenden Festland eine Kirmes, Partyboote und Essensstände den Takt angeben, ist es hier vergleichsweise ruhig. Die Insel markierte einst die Grenze zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich-Ungarn. Sie diente dem Letztgenannten als Kriegsstützpunkt. Heute steht das ehemalige Marschland unter Naturschutz. Wer wieder runter möchte, ruft den Fährmann über das Handy an.